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Patellaspitzensyndrom (Jumper’s Knee)

Nach dem Volleyballtraining zieht es unterhalb der Kniescheibe, zuerst nur beim Aufsetzen nach dem Sprung, später auch beim Treppensteigen. Das Patellaspitzensyndrom, im Englischen Jumpers Knee, ist eine Überlastungsreizung der Patellarsehne, die Kniescheibe und Schienbein verbindet, typisch bei Sportarten mit vielen Sprüngen oder abrupten Stopps.

Warum reicht es nicht, nur die Sehne zu behandeln?

Die Patellarsehne ist Teil einer Kette aus Oberschenkelmuskulatur, Kniescheibe, Sehne und Schienbein. Dysbalancen in der Oberschenkelmuskulatur, wenig belastbare Rumpfmuskulatur oder eine ungünstige Sprung- und Landetechnik tragen häufig zur Überlastung bei.

Was hilft?

Belastungspause und Kühlung akut, danach exzentrisches Training zur gezielten Stärkung der Sehne, die ebenfalls aus faszialem Gewebe besteht. Osteopathie kann begleitend die gesamte Beinachse untersuchen. Faszientraining nach der FASZIO® Methode kann mit Übungen aus den Strategien Elastizität und Stabilität Beweglichkeit und Krafttransfer unterstützen, dazu kommt eine Anpassung der Sprungtechnik. Bei anhaltenden Beschwerden lohnt sich eine orthopädische Abklärung.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Behandlung. Er verspricht keinen Behandlungserfolg.

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