Ein Auffahrunfall, der Kopf schnellt ruckartig vor und zurück, oft merkt man zunächst wenig, erst Stunden, Tage oder Wochen später melden sich Nackenschmerzen und Steifheit. Beim Beschleunigungstrauma werden Bänder, Muskeln und Faszien im Nacken über ihr normales Bewegungsausmaß hinaus gedehnt, ohne dass immer eine sichtbare Verletzung im Röntgenbild zu erkennen ist.
Warum wirkt ein Schleudertrauma manchmal wochenlang nach?
Der Körper entwickelt danach manchmal Schonhaltungen und Schutzspannungen im Nacken und Schultergürtel, die sich über die Halsfaszien auch auf Kiefer, Schultern und oberen Rücken ausbreiten können, auch ganz ohne strukturelle Schädigung.
Was hilft?
Direkt nach dem Unfall steht immer zuerst eine ärztliche Untersuchung an, um schwerere Verletzungen auszuschließen. Danach kann Osteopathie begleitend Schutzspannungen in Nacken, Kiefer und Schultergürtel angehen. Bewegungen aus dem Faszientraining nach FASZIO® können helfen, das Gewebe geschmeidig zu halten, sobald die akute Phase abgeklungen ist. Frühzeitige, sanfte Bewegung statt langer Ruhigstellung, ärztlich abgestimmt, und Stressreduktion können die Erholung unterstützen.