Eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule, oft kombiniert mit einer Verdrehung der Wirbelkörper, wird als Skoliose bezeichnet und zeigt sich häufig während des Wachstumsschubs im Jugendalter.
Woran erkennst du eine Skoliose?
Sichtbar ungleiche Schultern oder Hüften, Rückenschmerzen nach langem Sitzen oder Stehen, in ausgeprägten Fällen auch Atembeschwerden.
Kann Osteopathie die Krümmung selbst begradigen?
Nein, die knöcherne Struktur lässt sich damit nicht verändern. Osteopathie kann aber helfen, muskuläre und fasziale Spannungen auszugleichen, die sich durch die unterschiedliche Belastung beider Körperseiten aufbauen, und die vorhandene Beweglichkeit bestmöglich erhalten.
Was gehört zur Behandlung dazu?
Regelmäßige Kontrolle bei leichten Verkrümmungen, Physiotherapie und Übungen für Kraft und Wahrnehmung nach der FASZIO® Methode zur Stabilisierung der Aufrichtung. Ein Korsett bei fortschreitender Krümmung im Wachstumsalter sowie Sportarten wie Schwimmen können unterstützend sein. Bei fortschreitender oder ausgeprägter Krümmung gehört eine orthopädische Verlaufskontrolle dazu, in schweren Fällen auch eine operative Korrektur.