Ein dumpfer, drückender Schmerz, der sich wie ein Band um den Kopf anfühlt, oft verstärkt durch Stress oder langes Sitzen, das ist der klassische Spannungskopfschmerz, die häufigste Kopfschmerzform überhaupt.
Woher kommt dieser Schmerz wirklich?
Kopf, Nacken und Kiefer sind über ein dichtes fasziales Netzwerk eng miteinander verbunden. Spannungen in Nackenmuskulatur oder Kiefergelenk machen sich deshalb direkt als Kopfschmerz bemerkbar, man spricht dann von cervikogenem Kopfschmerz. Auch Augen und Halswirbelsäule spielen bei viel Bildschirmarbeit eine Rolle.
Was hilft?
Osteopathie kann begleitend Spannungen in Nacken, Kiefer, Schultern und oberer Halswirbelsäule angehen. Das Erlernen von Wahrnehmungs- und Lösungstechniken kann helfen, Anspannung frühzeitig zu erkennen und abzubauen. Ausreichend Trinken, Bewegungspausen, guter Schlaf und Stressreduktion können langfristig helfen.
Wann ist Vorsicht geboten?
Bei plötzlich auftretenden, sehr starken oder ungewohnten Kopfschmerzen, mit Fieber, Sehstörungen oder neurologischen Ausfällen ist immer sofort eine ärztliche Abklärung nötig.