Schwindel hat viele mögliche Ursachen, von Störungen im Innenohr über Kreislaufprobleme bis zu neurologischen Erkrankungen, deshalb steht bei plötzlichem oder starkem Schwindel immer zuerst eine ärztliche Abklärung an erster Stelle.
Was ist cervikogener Schwindel?
Bei einem Teil der Betroffenen liegt ein Schwindelgefühl vor, das von Verspannungen oder Bewegungseinschränkungen in der oberen Halswirbelsäule ausgeht, oft mit Nackenschmerzen und eingeschränkter Kopfdrehung verbunden. Die obere Halswirbelsäule enthält besonders viele Rezeptoren, die Informationen über die Kopfposition an das Gleichgewichtssystem weitergeben, sind Faszien und Muskeln dort verspannt, etwa nach einem Schleudertrauma oder einseitiger Belastung, kann das zu widersprüchlichen Signalen und Schwindel führen.
Was hilft bei bestätigtem cervikogenem Schwindel?
Nach ärztlicher Abklärung kann Osteopathie begleitend die obere Halswirbelsäule und umliegende Faszien in den Blick nehmen.
Wann ist Schwindel ein Notfall?
Bei plötzlichem, sehr starkem Schwindel, mit Sehstörungen, Sprachproblemen oder Taubheit ist das ein Alarmzeichen, das sofort ärztlich abgeklärt werden muss.